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Curimira

Ratgeber / Französisch

Passé composé mit avoir und être

Wenn du erzählst, was gestern war, sagst du oft „ich habe gegessen“ oder „ich bin gegangen“. Im Französischen heißt diese Vergangenheit „passé composé“, und sie wird genauso gebaut: mit „avoir“, haben, oder „être“, sein. Dazu kommt das Partizip, die Form am Satzende wie „gegessen“, auf Französisch „mangé“.

Wozu du das brauchst

Nach den Ferien erzählst du deiner Brieffreundin: „Nous sommes allés à la mer“. Das heißt: Wir sind ans Meer gefahren.

Merke

Die meisten Verben nehmen „avoir“: „j'ai mangé“, ich habe gegessen. Mit „être“ geht nur eine feste Liste, viele davon Verben der Bewegung wie „aller“, gehen, und „arriver“, ankommen. Bei „être“ passt sich das Partizip der Person an, die etwas tut: „elles sont arrivées“, sie sind angekommen. Bei „avoir“ bleibt es gleich: „elles ont mangé“, sie haben gegessen.

Ein Beispiel Schritt für Schritt

Welche Form passt in die Lücke? „rester“ heißt „bleiben“.

Hier, Marie □\square à la maison.

  1. „rester“ bildet das passé composé in diesem Satz mit „être“.
  2. Zu „Marie“ heißt das Hilfsverb „est“.
  3. Mit „être“ gleicht sich das Partizip an: „restée“.

Typische Denkfehler

Diese Denkfehler erkennt die App bei der Aufgabe oben — und so erklärt sie sie.

Ein typischer Fehler

Das Partizip auch bei „avoir“ angleichen, also ein „e“ oder „s“ anhängen: „elles ont mangées“. Mit „avoir“ bleibt es immer gleich, also „elles ont mangé“.

„avoir“ statt „être“

„rester“ bildet das passé composé hier mit être: „est restée“. Welche Verben dazugehören, ist eine Liste, die man lernt — die meisten davon beschreiben eine Bewegung oder einen Zustandswechsel.

Das Partizip nicht angeglichen

Das Hilfsverb stimmt. Mit „être“ gleicht sich das Partizip aber dem Subjekt an — „Marie“ verlangt „restée“.

Beides verwechselt

Zweimal daneben: „rester“ geht hier mit être, und dann gleicht sich das Partizip dem Subjekt an. Zusammen: „est restée“.

Passé composé mit avoir und être üben.

In Curimira bekommst du zu diesem Thema immer neue Aufgaben. Ist eine Antwort falsch, nennt die App den Denkfehler — genau wie oben.